Einfach mal abtauchen
Dusche oder Wanne? Vor nicht allzu langer Zeit galt diese Frage als verkappter Psychotest bei Vorstellungsgesprächen: Klar, Duschtypen sind dynamisch, Wannenfans verträumt, steckte wohl dahinter. Und wenn schon: Heute weissman, dass bewusste Entspannung die Kreativität fördert und neue Energien freisetzt. Gönnen Sie sich doch mal wieder eine kleine Auszeit!
Willkommene Wohlfühlmomente
Ein warmes Bad bietet nun mal die beste Möglichkeit, den Alltagstrubel hinter sich zu lassen und sich Augenblicke der Ruhe und Entspannung zu bereiten.So ist das Badezimmer für manche der einzige Ort, an dem sie Ruhe finden vor Alltag, Beruf und Familie. Und die Musse, endlich einmal etwas für sich zu tun. Wer in die Wanne steigt, nimmt Abstand vom Alltag und schöpft neue Energie. Eine genussvolle halbe Stunde im warmen Wasser – dann wirken Peelings und pflegende Lotionen oder Öle doppelt intensiv.
Damit die Haut dabei nicht übermässig austrocknet – zuviel Schaum sollten Sie z.B. meiden –, sollten Sie Badezusätze mit rückfettenden Substanzen verwenden. In der feuchten Luft ziehen Gesichtsmasken und Haarkuren besonders gut ein. Bewährt haben sich nach dem Bad eine kurze kühle Brause, damit sich die Poren wieder schliessen, und eine Massage mit duftendem Öl. Mit natürlichen Aromaölen lassen sich köstliche Duft- und Pflegebäder auch selbst zubereiten.
Müde oder munter
Die beste Badezeit ist gegen 21 Uhr. Die Idealtemperatur beträgt 37 Grad. Wärmeres Wasser bereitet dem Herzen mehr Arbeit, bei erhöhtem Blutdruck sind wärmere Temperaturen tabu. Für eine geruhsame Nacht sorgen Basilikum, Lavendel oder Zitronengraszusätze. Wer nach dem Wohlfühlbad noch etwas unternehmen möchte, sollte die Badetemperatur auf etwa 36 Grad halten.
Jetzt noch ein paar Kerzen angezündet, gedämpfte Musik und ein gutes Buch – und dann: rein ins Vergnügen!
