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Nudeln passen einfach überall

Bei vielen Kindern sind sie ohnehin die Nr. 1 in der warmen Küche: Aber auch sonst machen Nudeln eine gute Figur, wenn es um raffinierte Rezepte, Vielfalt und Genuss geht. Wir haben mal einen Blick auf Pasta & Co. geworfen.

Nudeln passen einfach überallSpaghetti, Lasagne, Cannelloni & Co.

Natürlich hat die italienische Küche viel mehr zu bieten als Pasta. Aber wer Nudeln in all ihren Variationen auf den Teller bringt, verbreitet auch ein gutes Stück italienisches Lebensgefühl daheim. Auch wenn Italiener und Chinesen sich von jeher uneins sind, wer die Nudel nun wirklich erfunden hat: Mit der richtigen Zubereitung wird auf jeden Fall ein Genuss „alla italia“ daraus. Und weil Nudeln ausserdem glücklich machen, sind sie einfach perfekt für einen gelungenen Sommerabend.

Mit ihrer leuchtend gelben Farbe sorgen sie schon beim Kochen für sonnige Momente. Fein sind aber auch die bunten Sorten, die beispielsweise mit Tomaten, Rote-Bete-Saft, Spinat oder Sepiatinte eingefärbt wurden und dadurch ihr ganz besonderes Aussehen erhalten. Noch viel grösser als die Farbvielfalt der Pastawelt ist jedoch die Auswahl an Formen.

Kleine Typ-Beratung

Wer im Supermarkt nach Nudeln Ausschau hält, findet eine grosse Menge unterschiedlichster Spezialitäten – in Italien sollen es bis zu 600 sein. Das hat seinen guten Grund: Die Teigwaren nehmen je nach Form und Oberflächenstruktur in verschiedenem Masse Sauce auf und sind damit mal mehr und mal weniger geeignet für bestimmte Gerichte. Zeit also für eine kleine Typberatung, bevor Sie Ihren Einkaufskorb mit den schmackhaften Italienern füllen.

Lang & dünn

Spaghetti gehören zu den so genannten "pasta lunga", den langen Nudelsorten. Diese werden in Italien am liebsten zu leichten, eher flüssigen Saucen gereicht, wie beispielsweise der allgegenwärtigen Tomatensauce. Diese lässt sich übrigens sehr gut aus Dosentomaten herstellen, die ausgiebig unter der Sonne Süditaliens reifen durften und damit meist mehr „dolce vita“ in die Küche bringen als ihre frischen und vergleichsweise blassen Cousinen aus dem Treibhaus. Die dünnsten Spaghetti heissen Capellini oder Capelli d'angelo – zu Deutsch Engelshaar – und haben einen Durchmesser von schlanken 1,4 mm.

Kurz & klein

Kürzere und kleinere Nudeln heissen "pasta corta" und schmecken besonders gut zu sämigeren, festeren Saucen. Auch als Suppeneinlage eignen sie sich prima, wie beispielsweise die kurzen Makkaroni (Maccheroncini oder Ditali) in der Minestrone beweisen. Wer keine kurzen Makkaroni bekommt, kann diese einfach vor dem Garen in Stücke brechen. Neben der Länge spielt natürlich auch die Breite eine Rolle: Je schwerer eine Sauce, desto breiter idealerweise die Pasta, zu der sie serviert wird.

Die Spezialisten

Neben den verschiedensten Nudeln für Saucengerichte gibt es spezielle Formen, die für besondere Zubereitungen gedacht sind. So lassen sich Cannelloni (Röhrchen) und die etwas kleineren Cannellini gut mit Fleisch-, Käse- oder Gemüsemischungen füllen und im Ofen überbacken. Lasagneplatten sind sehr dünn ausgerollt und gelingen je nach Sorte mit oder ohne Vorkochen. Mit ihnen werden köstliche Schichtspeisen im Ofen zubereitet. Ravioli sind bereits gefüllt, am liebsten mit Spinat und Ricotta. Und auch bei den runden oder quadratischen Tortellini wird die Fleisch- oder Käsefüllung schon beim Kauf mitgeliefert.

Fantasie & Kreativität

Was auch immer Sie am Ende aus dem vielfältigen Angebot machen, bleibt ganz Ihrer Fantasie und Kreativität überlassen. Je nach Kochzeit bekommt können sie die Nudeln knackig oder zart-weich zubereiten. Zuviel kann man wohl kaum machen: Denn auch „kalt“ im Salat oder ganz heiss im Reste-Auflauf spielen Pasta ihren einzigartigen Charakter aus.

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